Dass auch die deutsche Landeshauptstadt Berlin zu einem sehr erlesenen Weinanbaugebiet zählt, dürfte wohl nur den wenigsten bekannt sein. Doch Weinkenner möchten den am Berliner Kreuzberg angebauten Kreuz-Neroberger (http://de.wikipedia.org/wiki/Kreuz-Neroberger) nicht mehr missen. Dieser edle Tropfen braucht den Vergleich zu den anderen Weinen aus deutschen Weinanbaugebieten (http://www.wein-depot.de/rotwein/laender/deutschland.html) nicht zu scheuen.
Was macht den Kreuz-Neroberger Wein so besonders?
Gerade weil Berlin nicht als typisches Weinanbaugebiet gilt, sind die Erträge auf der 66 Meter hohen Kreuzberger Hügellandschaft enorm. Durch Rebstockspenden von Partnergemeinden, wie Wiesbaden oder Ingelheim, die Berlin mit Weißwein- und Rotweinreben bedachten, konnten sich hier die in Deutschland beheimateten Weinsorten etablieren.
Durch zahlreiche Zusätze wie die Fruchtaromen der Brombeere oder Himbeere sowie durch Speck wird dem Kreuz-Neroberger Wein eine besondere Note verliehen, die sich für Weinkenner in einem unverwechselbarem Aroma Berlins widerspiegelt.
Edler Tropfen für besondere Anlässe
Zu den angebauten Rebsorten gehören der Blaue Spätburgunder oder der Blaue Portugieser. Doch auch die Weißweine Kerner oder Riesling fehlen nicht im angebotenen Sortiment. Allerdings werden die Kelterei und die Abfüllung nach der Traubenlese von den Partnergemeinden übernommen. Somit ist der Kreuz-Neroberger streng genommen auch kein Wein aus Berlin, sondern wird als Rheinhessener oder Rheingauer bezeichnet. Berlin ist kein zugelassenes Weinanbaugebiet im rechtlichen Sinn, daher wird man den Kreuz-Neroberger Wein auch in keinem wohlsortierten Weinhandel finden. Er wird aber über einige Berliner Bezirksämter abgegeben.
Ein Video über Kreuzberg auf Youtube
Kultur in Kreuzberg
Bild: http://www.flickr.com/photos/16782093@N03/5512322965/ – Berlin von Metro Centric bei Flickr
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